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Fragen zu Seele des Kindes / Psyche des Mannes / Entstehung und Entwicklung

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  • Fragen zu Seele des Kindes / Psyche des Mannes / Entstehung und Entwicklung

    Hallo,

    wir haben nächste Woche unseren ersten Termin bezüglich Eizellspende in Karlsbad bei Frau Dr. Štuksová ( IRMG) und habe hierzu noch vorab ein paar wichtige Fragen:

    1. Wie hoch ist der Einfluß von Erbgut und Erziehung auf die charakterliche und seelische Entwicklung des Kindes? Wann hat die Eizelle eine Seele und vor allem von wem – von der Eizellspenderin oder von der austragenden Mutter?
    2. Wie geht der Mann damit um, mit einer ihm unbekannten Frau ein Kind gezeugt zu haben, das seine Frau austrägt?
    3. Dem Kind sagen, wie es entstanden ist oder nicht? Wie gut hält das Paar diese Geheimniskrämerei aus oder wird dies irgendwann vergessen? Sind bei offener Darlegung der Entstehung nicht schon spätestens in der Pubertät Konflikte vorprogrammiert, da sich ja dann eh alle Kinder von ihren Eltern unverstanden fühlen und hier eine super Erklärung auf dem Silbertablett dafür haben. Und dann eine erfolglose Suche nach der genetischen Mutter diesen Konflikt nie auflösen könnte .... wißt Ihr, was ich meine?
    4. Spürt das Kind / die/der Jugendliche in der Pubertät oder später als Erwachsener, daß es eine genetisch andere Mutter hat, auch wenn die Eltern es genauso wie das ältere leibliche Kind behandeln?

    Sorry, wenn an anderer Stelle diese Fragen schon beantwortet sind, zum Teil sind ja die Beiträge schon sehr alt .... gerne könnt ihr auch verlinken.
    Lieben Dank an alle, die Zeit zum Antworten finden.

    1968 mein Geburtsjahr
    2009 Geburt Sohn (normale SS)
    2015 Geburt Sohn (EZS Karlsbad)

  • #2
    Antw:Fragen zu Seele des Kindes / Psyche des Mannes / Entstehung und Entwicklung

    Liebe Torte,
    viele dieser Fragen habe ich mir auch gestellt, nicht zu jeder habe ich bislang eine Antwort. Ich will dir nur so viel sagen: Unsere Tochter ist vor zwei Wochen drei Jahre alt geworden und ist mir ähnlicher als meinem Mann, wahrscheinlich auch ähnlicher als der Spenderin. Meine Mutter brachte es 'mal vor langer Zeit auf den Punkt: Von der Spenderin und vom Vater hat sie nur je eine Zelle, alle anderen Zellen bekam sie von dir. Außer den Zellen hat sie ja auch schon während der Schwangerschaft Emotionen, Essgewohnheiten,... mitbekommen. Von mir schaut sie Singen, Tanzen, Lesen, Schmollen, Tierliebe, Sprache,... ab. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass ich das Kind einer fremden Frau "nur ausgetragen" habe, es war von Anfang an und immer mein Kind. Vielleicht bin ich auch zu sehr Juristin, denn in Deutschland ist ja die Frau, die das Kind gebiert von Gesetz wegen ohne Zweifel die Mutter.

    Wenn Sie älter ist, werde ich wohl ziemlich spontan entscheiden, ob und wann sie es verkraften kann, die Wahrheit über ihre Entstehung zu erfahren. In jedem Fall kann sie sicher sein, ein absolutes Wunschkind zu sein, wenn ich ihr die Odyssee erkläre, die ihrer Geburt vorausging.

    Ihr Vater ist da vollkommen cool, er sagt immer nur, es geht keinen etwas an, wie ein Kind entstand. Er fragt ja auch seine Arbeitskollegen nicht, ob deren Kinder im Schlafzimmer, auf dem Küchentisch, im Auto oder in der Petrischale entstanden sind. Recht hat er! Bei meiner aktuellen Schwangerschaft hat er sich nicht einmal nach Einzelheiten zur Spenderin erkundigt (wir mussten die Spenderin wechseln, weil unsere erste nun schon über 30 Jahre als ist und nicht mehr spenden darf).

    Ich habe aber vielleicht dir gegenüber den Vorteil, dass ich kein älteres leibliches Kind habe und somit auch nicht vergleichen kann. Ich halte alles, was geschieht, für vollkommen normal und beziehe es nicht auf genetische Herkunft, sondern auf Prägung, Erziehung, Erziehungsfehler, Zufall & Co.

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    • #3
      Antw:Fragen zu Seele des Kindes / Psyche des Mannes / Entstehung und Entwicklung

      Hallo Torte,

      zu deiner dritten Frage kann ich Dir schreiben, dass ich gelesen habe, dass man ab dem 5. Lebensjahr dem Kind kindlich erklären kann, dass es eine andere genetische Mutter hat. In der Pubertät soll man auf keinen Fall damit raus rücken, da die Kids zu sehr mit sich und dem Abnabelungsprozess von zu Hause usw. beschäftigt sind. Man kann es natürlich auch geheim halten.

      Aber gibt es da nicht in Deutschland das Recht auf Information zu seiner Abstammung?

      Wir stehen auch gerade vor der Entscheidung EZS ja oder nein...

      Liebe Grüße

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