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Eizellenspende in kiew

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  • #16
    Kann mir bitte jemand sagen wie ich ins Nachbarforum komme dort soll ein reger Austausch sein .Was eizellenspende und biotex com betrifft bin icht so firm in diesen Sachen.Ferner würde mich interressierenwer auch am 4juni dort war zum transfer.Ich hatte diese frage schon einmal gestellt aber keine Antwort diesbezüglichwarum auch immer bekommen.l.g

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    • #17
      Ich habe ein zweites mal die frage gestellt was das nachbarforum angeht und bin verwundert warum ich auch diesmal meine Antwort bekomme.Hätte ich die frage nicht stellen dürfen was war falsch kann mich mal einer Aufklären.Vielen Dank im voraus.Lass mich gerne auch mal angenehm überraschen.

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      • #18
        hallo.
        www.kleinputz.net
        dort kannst du dich genauso anmelden, wie du es in diesem Forum auch gemacht hast.
        Nun hoffe ich, dass du angenehm überrascht wurdest...
        gruss
        17 IVF in Deutschland, erfolglos
        2006-2009 EZS Polen 6x erfolglos
        IVF-SPAIN , Alicante
        05.10.2015 Transfer, negativ
        11.01.2016 Transfer, 6teSSW Abort
        07.09.2016 Transfer, negativ
        02.01.2017Transfer, negativ
        KIWU bleibt unerfüllt

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        • #19
          Vielen Dank .Geht doch

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          • #20
            vielen dank - hätte völlig gereicht.
            Das 'geht doch' hättest du dir absolut sparen können.
            17 IVF in Deutschland, erfolglos
            2006-2009 EZS Polen 6x erfolglos
            IVF-SPAIN , Alicante
            05.10.2015 Transfer, negativ
            11.01.2016 Transfer, 6teSSW Abort
            07.09.2016 Transfer, negativ
            02.01.2017Transfer, negativ
            KIWU bleibt unerfüllt

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            • #21
              Das habe ich auch nur geschrieben weil endlich mal einer netterweise geantwortet hat .Ich habe diese Frage schon einmal gestellt.Das war nicht böse gemeint.Also nicht so empfindlich sein wie sind doch alles nur Menschen.Sorry

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              • #22
                Liebe Lucky123!
                Du hast Recht, wenn Du sagst, man muss seinen eigenen Weg finden und nicht den eines anderen ablaufen. Aber solche Rollenmodelle machen einfach Mut; und um seinen Weg zu finden, braucht's auch Mut und - Ideen. Und die können solche Vorbilder geben. Ich wäre auch froh, solche Vorbilder oder Rollenmodelle zu haben.
                Im Ganzen kann ich dein Problem nur zu gut verstehen, doch ausschließen tut man sich selbst. Ich bin damals, als ich mitten in meinen Versuchen war, zu keiner meiner Freundinnen, Verwandten, Bekannten die Schwanger, und dann als das Kind auf der Welt war, hingegangen ich habe mich zurückgezogen und mich selbst ausgeschlossen, ich hätte es nicht ertragen.
                Aber das alles ist heute anders, natürlich falle ich nach wie vor in ein Tief, aber ich weiche keinem Kind aus, ich nehme es auf den Arm und ganz selten schleicht sich ein Gedanke der Trauer ein.
                Dankbar sein, ich denke in Deiner Situation in der Du jetzt bist , gibt es kaum eine Chance, dankbar zu sein, erst dann wenn Du es geschafft hast in Kiew, Dich aus diesem Loch herausziehst, dann erst kannst Du Dankbar sein, es so halbwegs geschafft zu haben mit dem Ganzen umzugehen gibt noch für die Dankbarkeit keinen Grund.
                Ein Mann kann das ich glaube nicht so verstehen, ich denke, dass mit seiner Aussage kommt mir so ähnlich vor, wie eine Bekannte mit Kindern einmal zu mir sagte:"Was fehlt Euch denn schon, 3x im Jahr Urlaub, kein Chaos in der Wohnung, könnt spontan wegfahren usw."
                Ich dachte, die hat einen Vogel, ich bin dann aufgestanden und gegangen, nicht in der Lage ihr antworten zu können!
                Liebe Lucky123, ich hoffe Dir ein klein wenig zu zeigen können, dass Du mit Deinem Problem nicht allein bist, nur es dauert lange, bis man so recht und schlecht damit zurecht kommt.
                Ich wünsche Dir viel Kraft für Deine ukrainischen Behandlungen und alles Liebe!
                LG,
                Enaston

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                • #23
                  Hallo Lucky,

                  Bin ich dankbar für die jahrelange Kinderlosigkeit und die erfolglosen ICSI-Behandlungen in Deutschland? Wohl eher nicht, denn Dankbarkeit empfinde ich z.B. nur in den Dingen, wo mir etwas geschenkt wurde. Und wenn ich einen geliebten Menschen verliere, dann bin ich dankbar für die Zeit, die ich mit ihm verbringen durfte, weil er mir einen Teil seines Lebens geschenkt hat. Aber sind die Warterei auf eine Schwangerschaft und die Spritzerei ein Geschenk? Für mich eher nicht, so masochistisch bin ich dann doch nicht veranlagt. Allerdings möchte ich die Zeit des Kinderwunsches nicht missen, sie ist ein Teil meines Lebens. Sie gehört einfach dazu und hat auch ihre Spuren hinterlassen (positiv wie negativ). Sie hat mich dorthin gebracht, wo ich heute bin, nämlich zu meinem EZS-Sohn, für den ich der Biotexcom-Klinik wirklich dankbar bin.
                  Was die Beziehung zu Euren Bekannten anbelangt, so bin ich mir nicht sicher, was Du erwartet hat. Jeder muss letztendlich seinen Weg gehen, und diese zwei haben sich nach zwischenzeitlichem Abschied vom Kinderwunsch dazu entschieden, es doch noch mal mittels ICSI zu versuchen. Daraus würde ich ihnen auch keinen Vorwurf machen, denn auf der langen Strecke des Abschiednehmens kommt immer mal wieder der Punkt, wo man überlegt, ob man tatsächlich aufhören sollte (auch wenn man vorher jahrelang damit abgeschlossen hatte). Und dann muss jedes Paar für sich diese Entscheidung treffen. Es kann passieren, dass wie in Deinem Fall, bei Erfolg die bisherigen Mitstreiter sich verraten fühlen (zumindest habe ich den Eindruck, dass es sich bei Dir so verhält). Aber ist es tatsächlich Verrat oder haben die beiden nur über ihren weiteren Lebensweg entschieden? Denn letzten Endes kann jeder ja nur sein eigenes Leben Leben und nicht das anderer Leute. Deshalb stehe ich auch Deiner Suche nach "Modellpaaren" ziemlich skeptisch gegenüber, denn das impliziert für mich, dass Du nicht Deinen Weg suchst, sondern den Weg anderer nachgehen willst. Vielleicht sehe ich das auch falsch, dann entschuldige bitte. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich und das heißt für mich auch, dass jeder Mensch selbst mit den Problemen, die das Leben so bietet, umgehen lernen muss. Das heißt nicht, dass Du diesen Weg allein gehen musst, Orientierung ist gut und kann weiterhelfen, aber sie kann Deine Entscheidungen für Dein Leben nicht ersetzen, sondern nur Hilfestellung sein. Kinderlosigkeit ist keine Strafe, sondern eine Tatsache, der wir uns stellen müssen. Nicht jeder kann im Leben alles haben.
                  An Deiner Stelle würde ich die Beziehung zu Euren Bekannten, die Euch bislang ein Wegbegleiter waren, nicht abbrechen. Ich sehe es als einen Teil unserer "Therapie" an, auch Freunde mit Kindern zu haben. Niemand von uns kann Familien mit Kindern auf Dauer aus dem Weg gehen, und deshalb sollten wir - so schwer es am Anfang auch fällt - versuchen, damit zurecht zu kommen. Das heißt nicht, dass es nicht immer wieder Rückschläge gibt. Aber sich abzukapseln und sich nur noch auf Gleichbetroffene zu konzentrieren, halte ich für den falschen Weg.
                  Ich wünsche Dir, dass Du es schaffst, Deinen eigenen Weg zu finden.
                  In diesem Sinne alles Gute!
                  Gruß,
                  Taruu

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                  • #24
                    Liebe Lucky123,
                    bin jetzt nicht das erste Mal auf dieser Seite und ich musste dir einfachschreiben. Ich selber hatte letztes Jahr eine Insemination und es hat nicht geklappt. Wir wollten dann gleich eine künstliche Befruchtung machen lassen, aber nochmal eine negative Nachricht und ich wäre in ein tiefes Loch gefallen. Also ich kann dich sehr gut verstehen.
                    Leider hat es jetzt noch immer nicht geklappt, aber ich will zurzeit einfach keine Medikamente nehmen. Ich dachte am Anfang, ich drehe durch, was ist wenn ich nie ein Kind bekomme. Zu allem
                    Übel haben zwei Freundinnen bereits das zweite Kind bekommen, der Bruder meines Mannes und seine Freundin unerwünscht eigentlich ein Kind und ich habe gesehen, wie alles sich freuten.
                    Ich konnte auch kein Kind in die Arme nehmen. Aber mit der Zeit, dachte ich mir, warum eigentlich! Warum sollte ich mir mein Leben mit erfolglosen Kiwu-Versuchen in Deutschland vertun, es gibt auch andere Länder, wo Kiwu-Zentren nicht so absurd begrenzt sind wie bei uns. Daher unsere Entscheidung, unser Glück in der Ukraine zu probieren, wofür wir uns die Biotexcom-Klinik ausgesucht haben.
                    Gib dich nicht auf! Dein Mann verarbeitet das bestimmt anders als Du, aber es ist genauso schlimm für ihn. Mein Mann sagte auch einfach, damit müssen wir eben fertig werden, dass wir hier in der Heimat keine Chance haben, unsere Kiwu-Träume zu verwirklichen. Ich war natürlich
                    wütend, aber irgendwie hatte er recht. Man muss für die schönen Dinge des Lebens kämpfen, auch wenn es einem schwer fällt.
                    Es kommt mit der Zeit, einmal ist es leichter einmal schwerer.
                    Ich muss auch manchmal weinen, aber dann mach ich das halt und dann gehts mir wieder besser. Jeder findet seinen eigenen Weg.
                    Ich wünsche Dir und deinem Mann alles Gute und ihr werdet das bestimmt schaffen!
                    Schöne Grüße,
                    Esquimal

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                    • #25
                      Hallo Lucky123,
                      es muss ja nicht gleich Dankbarkeit sein, die Du erwarten solltest. Bei mir ist es das auch nicht gerade, aber ich hab gemerkt, dass ich ein bisschen daran gereift bin. Immer noch bin ich nicht dankbar dafür, kein Kind zu haben, weil ich innerlich auch davon überzeugt bin, die wahrscheinlich beste Mutter der Welt zu sein (Scherz), aber es hat mich weitergebracht in dem Sinne, dass wir jetzt den Glauben bekommen haben, nicht umsonst unsere Behandlungen zu machen. Nach dem wir in der Biotexcom-Klinik untersucht worden sind, haben wir die innere Gewissheit bekommen, endlich kurz vor dem Ziel (Schwangerschaft) zu stehen. Unsere Zielgerade sozusagen beginnt nun hier in Kiew.
                      Vorher ging es mir auch so, dass ich auch Kontakt zu Paaren wollte, die keine Kinder haben, einfach aus dem Grund, weil ich inzwischen auch andere Interessen habe, als nur über Kinder zu reden. Und es mit gut tut zu sehen, dass andere Menschen ohne Kinder glücklich sind. Die Modelle, von denen Du sprichst, die einfach auch ein bisschen beruhigen. (Ich sehe sie vor allem als Mitstreiter im Alter)
                      Wir haben aber auch viele Bekannte mit Kindern (vor allem unsere Familie kriegt in einer Tour Kinder). Da ist es inzwischen so, dass ich die Zeit genieße, die Kinder auf den Arm nehme knuddele und sie dann wieder ganz gerne abgebe (Windel wechseln, nachts aufstehen usw. sollen dann die Mütter) Verstehst Du was ich meine? Ich schreibe gerade ein wenig flapsig.
                      Tja und das Gefühl verlassen zu werden von Mitstreitern der Kinderlosigkeit kenne ich auch. Die Freundin, die ein Jahr vor uns erfahren hat, keine Kinder zubekommen und mit der ich intensiv ihre und unsere Kinderlosigkeit besprochen habe, hat inzwischen drei Kinder. Aber trotzdem ist sie für mich die Mitstreiterin geblieben (diese Verräterin), weil sie immer noch weiß wie es vorher war und weil sie mich immer noch sehr gut versteht.
                      Im Grunde genommen tun Kinderlosen etwas, was die Mütter und Väter zwanzig Jahre später tun müssen - sich von ihren Kindern verabschieden, sie loslassen. Ich erlebe es gerade bei meiner Schwester, deren Tochter flügge wird, das ist grad ganz schwer für sie. Sie macht sich alle die Gedanken, die ich mir auch machen musste. Was soll sie jetzt mit ihrem Leben machen, sie hat jetzt viel mehr Zeit, die zuvor ganz und gar für die Familie da war. Was erfüllt sie jetzt? Enkelkinder sind noch lange nicht in Sicht.
                      Vielleicht versuchst Du nicht unbedingt Dankbarkeit zu erlangen, sondern einen schönen und guten Weg für dich und Deinen Mann zu finden (EZS? Leihmutterschaft?)
                      Ich wünsch Dir alles Gute,
                      Miguda


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                      • #26
                        Hallo Lucky123,
                        du bist mit deinen Gefühlen hier im Forum nicht allein und ich hoffe, du fühlst dich hier gut aufgehoben. Mir gings damals auch voll mies, bei uns war nach 2 Versuchen schon Schluss, ich wills nicht nochmals durchmachen, diese ganzen Schei..hormone, und es hat sogar Probleme bei der Operation meines Mannes gegeben (TESE),und das Wechseln ins Ausland ist ziemlich schwer, alleine schon die Entscheidung zu treffen hat von uns Mut verlangt, da es geht nicht so von heut auf morgen. Wir konnten uns das Leben ohne Kind vorstellen und für den Abschied vom Kiwu, für diesen richtigen Trauerprozess waren wir noch nicht bereit. Also die Biotexcom-Klinik blieb für uns die letzte Hoffnung. Bei mir hat dieser Gedanke ein Jahr gedauert: ich wollte damals eine Pause einlegen - ist gut, wenn du eine Pause machst, wenn du gesundheitliche Probleme hast, je mehr Abstand, desto eher öffnest du dich für neue Perspektiven und Möglichkeiten, klingt geschwollen, aber bei mir hat die Pausenzeit neue Überlegungen gebracht und mich für den Anfang in Kiew vorbereitet.
                        Und noch was zu dieser Pause, was ich dir unbedingt sagen wollte:
                        Ich hab mir damals bewusst eine Pause gegönnt und sagte mir - ok, ein paar Monate, dann war wieder diese Zeit vorbei und wieder sagte ich mir, nein es ist zu früh, und so gings dahin, und immer mehr gestaltete ich mir innerlich Gedanken über ein Leben als eine Familie mit Kind. Oder besser gesagt, machte ich diese Trauer und dieses Abschiedsnehmen (auch unbewusst) durch, um mich bereit für meine weiteren Behandlungen zu fühlen. Also meine bewusste Pause endete in einem Prozess, in dem ich mir überlegt habe, ob ich dann nach der Pause von ein paar Monaten wieder einen Versuch starten werde, hätt ich am Anfang sicher nein gesagt. Nach ein paar Monate Pause bin ich bei einem Ja gelangt und versuche, die neue Tür zu einem neuen Leben zu öffnen.
                        Also das war mein Weg, eine bewusste Pause, die auch nur eine Pause hätte sein können, aber es war dann was anderes, eine neue Entscheidung für einen völlig neuen Versuch voller Hoffnung, Bangen und positive Energie.
                        LG,
                        MorningEspresso


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                        • #27
                          Hallo Lucky! Ich bins wieder…
                          Oja ,diese Frage… Warum müssen wir uns solche Fragen stellen und andere nicht, die kenn ich nur zu gut. Wir haben uns damals sogar für eine Leihmutterschaft bei der Biotexcom-Klinik und eine Ado in Deutschland interessiert. Haben so ein Seminar besucht, wo sie uns mitteilten, wir sollen uns doch mal fragen, wieso wir ein Kind wollen. Und ich dachte –he, seid ihr noch bei Trost? Andere kriegen Kinder ungewollt und leben so gut damit, die haben sich doch auch nicht solch blöde Fragen gestellt. Mittlerweile erkenne ich es an, dass es nun mal so ist, dass ich mir diese Fragen stelle. Antworten hab ich nur bedingt, aber ich kann akzeptieren, dass ich in dieser Situation bin (was nicht heißt, dass ich damit so recht klar komme)...Tatsache ist, dass es so ist. Ich finde es beeindruckend und erschreckend zugleich, dass du deine eigenen körperlichen Signale so hinnimmst. Ich könnte das nicht, ich finde, ich hab schon so einen gewissen psychischen Schaden abbekommen von dem ganzen Zeug und immer hoffen und dann wieder so enttäuscht werden. Ich will nicht mehr ertragen. Ich war damals bei einer Psychotherapeutin gemeinsam mit meinem Mann. Die war in derselben Praxis wie der Gyn- frauenarzt, Urologe und Psychologin hatten diese spezielle Praxisgemeinschaft. Und ich ging damals beim Gyn raus, schaute mit meinem Mann beim Uro rein und hatten dann einen Termin bei der Psyho. War eine" super" Nachmittagsbeschäftigung. Aber die paar Sitzungen bei der Psychologin haben mir geholfen, sehr geholfen. Vielleicht denkst du mal darüber nach, wenn du solch körperliche Beschwerden hast, dass du dir vielleicht psychologischen Rat suchst?
                          LG,
                          Lunite

                          Kommentar


                          • #28
                            Hallo Lucky! Ich bins wieder
                            Oja ,diese Frage… Warum müssen wir uns solche Fragen stellen und andere nicht, die kenn ich nur zu gut. Wir haben uns damals sogar für eine Leihmutterschaft bei der Biotexcom-Klinik und eine Ado in Deutschland interessiert. Haben so ein Seminar besucht, wo sie uns mitteilten, wir sollen uns doch mal fragen, wieso wir ein Kind wollen. Und ich dachte –he, seid ihr noch bei Trost? Andere kriegen Kinder ungewollt und leben so gut damit, die haben sich doch auch nicht solch blöde Fragen gestellt. Mittlerweile erkenne ich es an, dass es nun mal so ist, dass ich mir diese Fragen stelle. Antworten hab ich nur bedingt, aber ich kann akzeptieren, dass ich in dieser Situation bin (was nicht heißt, dass ich damit so recht klar komme)...Tatsache ist, dass es so ist. Ich finde es beeindruckend und erschreckend zugleich, dass du deine eigenen körperlichen Signale so hinnimmst. Ich könnte das nicht, ich finde, ich hab schon so einen gewissen psychischen Schaden abbekommen von dem ganzen Zeug und immer hoffen und dann wieder so enttäuscht werden. Ich will nicht mehr ertragen. Ich war damals bei einer Psychotherapeutin gemeinsam mit meinem Mann. Die war in derselben Praxis wie der Gyn- frauenarzt, Urologe und Psychologin hatten diese spezielle Praxisgemeinschaft. Und ich ging damals beim Gyn raus, schaute mit meinem Mann beim Uro rein und hatten dann einen Termin bei der Psyho. War eine" super" Nachmittagsbeschäftigung. Aber die paar Sitzungen bei der Psychologin haben mir geholfen, sehr geholfen. Vielleicht denkst du mal darüber nach, wenn du solch körperliche Beschwerden hast, dass du dir vielleicht psychologischen Rat suchst?
                            LG,
                            Lunite

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                            • #29
                              Hallo Lucky123,
                              wollte Dir sagen, dass Deine Gedanken mir auch ganz verwandt vorkommen.

                              Ich habe nur eine ICSI hinter mir, aber die hat zu einem 6-wöchigen Krankenhausaufenthalt geführt, bei dem ich zum Schluss eine Blutvergiftung hatte, wodurch meine Zwillinge gestorben sind. Danach wollte ich erst ganz schnell weitermachen, mein Gynäkologe hat mir dann gesagt, ich solle mal darüber nachdenken, was passiert ist, und erst ganz langsam habe ich zulassen können, überhaupt zu reflektieren, was ich in diesen Wochen erlebt habe. Danach war ich erst mal in einem Stadium, in dem ich immer nur gedacht habe, dass es eigentlich eine Anmaßung ist, auf diesem Weg unbedingt ein leibliches Kind bekommen zu wollen, es würden schließlich genug Kinder auf dieser Welt sein, die schon geboren sind, und ein Zuhause suchen (was ich jetzt nicht mehr anmaßend finde, wir Menschen sind eben komisch gestrickt). Sah mich dann schon als Adoptivmutter eines ganzen Dorfes von Kindern, ha, ha. Dann kam eine Phase, in der ich gedacht habe, ach was, ich kann auch ohne Kind glücklich sein und bin halt ne coole Berufstätige und Ehefrau (solche gibts ja auch!). Abscheu vor den für IVF/ICSI notwendigen Eingriffen und gynäkologischen Untersuchungen habe ich seitdem ohnehin. Seit zwei Jahren denke ich morgens und abends (und wenn Zeit ist zwischendurch) über dieses Thema nach, gucke regelmäßig in Adoptionsforen, in KIWU-Foren und auch bei der Biotexcom-Seite (Leihmutterschaftsfrage)und lasse so auf mich wirken, was das emotional so bei mir auslöst. Letzten Oktober habe ich mich wieder in einem KIWU-Zentrum vorgestellt, wollte mal wissen, wie ich das finde, danach war ich über mehrere Tage so aus dem Konzept mit Schlaflosigkeit und allem möglichen, dass mir klar war, dass das nicht der richtige Zeitpunkt für einen neuen Versuch ist. Habe dann beschlossen, dass ich eben so lange mit einer Entscheidung warte, bis ich damit mit mir weitestgehend im Reinen bin. Und bin über das Warten und Sondieren in alle Richtungen auch innerlich etwas ruhiger geworden, auch wenn mir meine Nerven innerlich immer noch mal durchgehen. Ich mache mich durchaus mit dem Gedanken vertraut, dass es bei uns vielleicht nie klappen wird und sehe das wie eine Krankheit, die einem ja als Schicksalsschlag nun mal begegnen kann und bei anderen eine Krebserkrankung oder ein Unfall ist. Hilft nichts, da zu fragen, warum, ist einfach so. Bleibt uns dann nichts anderes, als damit fertig zu werden und uns unsere Zeit auf dieser Welt trotzdem gut zu stricken. Klar geworden ist mir aber in den zwei Jahren jetzt schließlich auch ganz eindeutig, dass ich schon irgendwie ein Kind großziehen will, auch, wenn ich von meinem Wunsch, ein leibliches Kind zu bekommen, dann Abschied nehmen muss. Das ist aber eine ganz persönliche Sache und für viele bestimmt auch nicht der richtige Weg.

                              So, jetzt habe ich einen riesigen Erguss losgelassen.

                              Ich hoffe, meine Zeilen können Dich ein bisschen trösten, ich fühle mit Dir!
                              LG,
                              WindingNumber

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                              • #30
                                Hallo Lucky,

                                ich kann dich so gut verstehen!!! Auch ich kann mich mit meinen bereits 43 Jahren immer noch nicht damit abfinden, dass ich wohl nie ein leibliches Kind haben werde. Denn dieses Schicksal ist dann leider nicht das erste, was ich lernen muss zu akzeptieren.
                                Mein erstes einschneidendes Erlebnis hatte ich 1989 im Alter von 27 Jahren. Ich erkrankte am sog. Morbus Hodking, einer bösartigen Lymphknotenveränderung. Zu dieser Zeit war ich bereits vier Jahre mit meinem jetzigen Mann zusammen und wir hatten so normale Pläne wie heiraten und Familie. Das trat nun alles in den Hintergrund, denn ich musste und wollte erst mal gesund werden. Nach drei Monaten täglicher Bestrahlung haben mir die Ärzte geraten, mindestens 5-7 Jahre mit einer Schwangerschaft zu warten, da ein neuer Ausbruch dieser Krankheit in diesem Zeitraum lt. Statistik relativ hoch ist. Glücklicherweise hat sich dieser Krebs bei mir nie wiederholt und nach 10 Jahren galt ich als geheilt. Mit Mitte dreißig haben wir dann natürlich erst unsere Familienplanung in Angriff nehmen können. Als ich dann nach über einem Jahr immer noch nicht schwanger wurde, haben wir uns an die Reproduktionsmediziner gewandt. Angefangen haben wir mit ICSI. Nach fünf erfolglosen Versuchen habe ich mir gedacht, dass irgendwas nicht stimmt. Meine letzte 6. ICSI liegt schon ein paar Jahre zurück. Denn erst bei diesem sechsten Versuch, bei dem in einer anderen Praxis unter Vollnarkose mein Muttermund geweitet werden musste, hat mich der dort behandelnde Arzt erst mal auf das große Risiko aufmerksam gemacht, dass man mir ohne Weitung des Muttermundes die Gebärmutter hätte verletzen können, so dass sie letztendlich hätte entfernt werden müssen. Trotz aller gesundheitlicher Gefahren und Bedenken meines Mannes, verspüre ich zwischenzeitlich immer wieder den Wunsch, es noch ein letztes Mal zu versuchen. Doch bei dem Wunsch ist es bis heute geblieben...... Seit September 2015 überlegen wir uns, ob wir vielleicht ein LeihmutterschaftsProgramm bei der Biotexcom-Klinik machen möchten (Da wir beide über 40 sind, sind die Chancen z. B. für eine Adoption gleich null). Ich glaube, wir verwirklichen unsere Kiwu-Pläne noch in diesem Jahr.
                                Liebe Grüße,
                                Melilot

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