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Neue Forumsärzte

Hallo liebe Forumsmitglieder,

wir freuen uns, dass wir Unterstützung im Bereich der medizinischen Fragen rund um die Kinderwunschbehandlung gefunden haben.


Dr. Oliver Pack, IVF Spain, Dr. Lucie Zahradníková, Klinik Gynem und Dr. Flavia Rodríguez, Klinik Eugin verstärken das Ärzteteam, sie freuen sich darauf, bei der Behandlung mit ihrem medizinischen Wissen zu unterstützen.

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Ich mit 42 weiß nicht mehr weiter....

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  • Ich mit 42 weiß nicht mehr weiter....

    Hallo zusammen,

    Im Januar hatte ich die letzte erfolglose ICSI und Ende Februar hat sich mein Freund nach 4 Jahren getrennt.
    Das erste Mal im Leben hatte ich das Gefühl angekommen zu sein und jetzt das?
    Ich war nach der letzten KiWu Behandlung am Boden, er wollte für mich Dasein, ich war lieber allein mit meinem Schmerz. Mein Ex hat drei erwachsene Kinder.
    Wir sind 16 Jahre auseinander... Unseren gemeinsamen Jahre waren immer wieder durch Schicksalsschläge geprägt, äußerer Stress die ganze Zeit.
    Wir besitzen beide eigene Häuser und irgendwie haben wir es nicht geschafft unser Leben zusammen zu fahren.

    Vor zwei Jahren haben wir dann gemeinsam ein sanierungsbedürftiges Haus gekauft... Der Streit und der Stress nahmen zu.
    Zuerst hatte er Probleme auf der Arbeit , flog raus war ein halbes Jahr unzufrieden daheim fand dann eine neue Stelle... 90 km fährt hin und 90 zurück... Er war permanent genervt.
    Dann hätte ich Probleme auf der Arbeit, sie wollten mich loswerden und ich kämpfe 7 Monate lang, in der Zeit war ich freigestellt und daheim.
    Ihn nervte das ich permanent über meine Situation redete .wir stritten oft ... Ich gewann bei der Arbeit und erhielt einen guten Job.
    In dieser Zeit verstarb mein Dad...
    Wir hatten Urlaub einen Monat vorher gebucht und 1woche nach der Beerdigung führen wir, obwohl ich gern den Urlaub abgesagt hätte.
    Er sagte aber er braucht ihn, der Urlaub war verregnet... Asien .... Und er trank jeden Abend...wir stritten oft.

    Er sah keinen Sinn mehr in seinem Leben... Trotzdem starteten wir im Nov 2015 den ersten erfolglosen Versuch...
    Kriegten uns immer wieder in die Wolle...
    Dann kam der 2 te KiWu Versuch im Februar 2016, er hat mich liebevoll Unterstützt, alles sah gut aus. Er kam im Alltag kaum noch klar und rastete oft aus, äußerte Selbstmordgedanken...
    In Absprache mit ihm habe ich ihm dann einen Klinikplatz besorgt in einer psychosomatischen Abteilung, er besorgte sich eine Einweisung und kam Mitte März - kurz nach dem negativen SST in die Klinik.

    Ich war Eifersüchtig, weil es dort wie in einer WG war... Er und drei weitere Männer mit 14 Frauen.
    Streit war vorprogrammiert und er entfernte sich immer mehr von mir
    Nun hat er sich Ende April getrennt, er ist noch bis Mitte Juli in der Klinik.
    Der dritte Versuch war für Mai angedacht, er hat nun alles abgeblasen und ich stehe jetzt mit 42 da.
    Und weiß nicht wie es weiter gehen soll.

    Habe Kontakt mit KiWu Kliniken in Spanien aufgenommen, aber soll ich das wirklich machen?
    Hatte einen Zusammenbruch vor 2 Wochen und weiß nicht mehr weiter


    Sorry für den langen Text...
    Gruß,
    Esquimal



  • #2
    Hallo Esquimal!
    Es tut mir leid, dass es dir nicht gut geht und du neben dem (bisher) unerfülltem KiWu nun auch ohne Partner bist.
    So wie du die Beziehung beschreibst, war sie jedoch wenig harmonisch und ständig Krisen und Belastungen ausgesetzt, so dass ich eine Trennung eher als Fortschritt betrachten würde.
    Wenn es für dich klar ist, dass du in jedem Fall ein Kind haben möchtest, solltest du diesen Weg weiter verfolgen und den Kontakt nach Spanien vertiefen.
    Ich werde auch EZS in der Ukraine machen (August) - wir sind offensichtlich fast gleich alt, habe aber einen Mann.

    Ob es die Lösung für dich ist, weiß ich nicht, aber es gibt definitiv in Spanien die Möglichkeit, als Single EZS, Samenspende oder sogar Embryspende zu machen. Wir haben uns für Kiew Barcelona entschieden, Eugin. Bis jetzt hab ich da nur gute Erfahrungen (hatte aber nur einen Besuch, war aber fast einen ganzen Vormittag lang).

    Ich denke es ist die letzte Möglichkeit, sich seinen Traum noch zu erfüllen. Du kannst immer noch später einen Mann kennenlernen, aber älter wirst du auf jeden Fall. Habe auch eine Frau im Bekanntenkreis, die jetzt unter "mysteriösen Umständen" plötzlich mit 41 Jahren schwanger geworden ist. Mann unbekannt und sie gibt da auch nichts preis - da sie nicht der Typ ist, dem man einen ONS zutraut, bin ich fast sicher, dass sie auch IVF oder was auch immer gemacht hat, vor allem weil sie mit Mitte 30 so einen starken Kinderwunsch hatte, dass sie sich von ihrem langjährigen Freund trennte der noch warten wollte. Danach hatte sie aber niemanden mehr gefunden, wie das halt so ist....

    Wenn du willst schreib mir eine PN.
    LG,
    Taruu

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    • #3
      Ganz ehrlich,
      erstens finde ich es von deinem Mann total feige, sich gleich vor ihren Behandlungen abzuhauen, andererseits ist es nicht besser so? weil ich es total verantwortungslos von euch beiden finde, ein Kind in so ein emotionales Trümmerfeld setzen zu wollen. Und zwar dem Kind und Dir selber gegenüber. Als Alleinerziehende ein Kind großzuziehen ist schon eine knüppelharte Herausforderung. Da sollte man zumindest psychisch stabil und mental ausgeglichen sein, um die Reserven zu haben, bei Schlafmangel, Stress bei der Arbeit etc. nicht komplett durchzudrehen. Ich bin selber 42 und mein Ex hatte sich mit 40 von mir getrennt. Ich hätte mich über ein Jahr lang am liebsten umgebracht, weil ich mir ein Leben ohne Kind nicht vorstellen konnte. Ich habs nur nicht aus Respekt gegenüber meinen Eltern nicht getan. Man kann ohne Kinder glücklich werden, aber wenn man nicht im Inneren ruhig ist, dann sollte man nicht alleine ein Kind bekommen.

      Wenn man alleine ein Kind großziehen will, muss man sich selbst eine psychische und emotionale Stütze sein und den Part des Partners übernehmen, um dem Kind eine gute Mutter zu sein. Und so wie Du Dein Leben der letzten Monate beschreibst hast Du glaub ich viel zu verarbeiten.
      Taruu Habt ihr euch das gut überlegt, euch in der Ukraine behandeln zu lassen? Das Land befindet sich gerade mitten im Krieg, außerdem liegt die Ukraine außerhalb der EU-Zone. In welcher Kiwu-Klinik sollen die Behandlungen stattfinden?
      LG,
      Enaston

      Kommentar


      • #4
        „Tja....mit 42 kann sie aber wohl nicht erst noch 2-3 Jahre Therapie etc machen, um wieder wie ihr es schreibt emotional stabil zu sein,....

        Liebe Mosichat, verfolge deinen Traum mit dem Kind, denn es wird wahrscheinlich die letzte Gelegenheit sein.

        Und wer weiß, sobald du dich deinem neuem Ziel widmest, kommt alles andere von selbst.“
        Ja, und wenn nicht? Das wichtigste für ein Kind ist ein stabiles häusliches Umfeld. Wenn man schon riskiert, dann muss das Risiko durchgedacht sein so wie in diesem Fall: http://www.faz.net/aktuell/gesellsch...-15340864.html Ich weiß, dies ist ein Kinderwunschforum und hier gehen sehr viele Frauen sehr weit, um ein Kind zu bekommen. Aber man sollte doch auch mal daran denken, was für lebenslange Folgen es für ein Kind haben kann. Wenn ich schon den Weg gehe, bewusst alleinerziehen zu sein, dann sollte ich stabil für zwei sein. Psychisch, gesundheitlich, finanziell und ich sollte ein stabiles, verlässliches Netzwerk in meiner Nähe haben, für den Fall von Krankheit etc.
        Wenn ich mich nur davon leiten lasse, unbedingt ein Kind zu wollen, und dabei meine Situation ignoriere, dann handel ich nicht verantwortungsvoll, wie es eine Mutter tun sollte.
        ich denke die Entscheidung für Kinder muss jeder selbst treffen.
        Ich werde mein Kind lieben, weil ich es will. Wie viele bekommen Kinder und töten es, schlagen es oder missbrauchen es.

        Ich habe ein eigenes Haus und bin finanziell unabhängig.
        Mein Elterngeld habe ich bereits ausrechnen lassen und würde sagen es reicht für zwei.

        Klar muss ich ein wenig stabiler werden, aber ich denke das der Weg bis zur Schwangerschaft und die Schwangerschaft selbst, mir noch genügend Kraft und Zuversicht geben kann.
        Erst mit weit über 45 Mutter zu werden, steht für mich nicht zur Diskussion. Vor allem wenn es dann wieder nicht klappt und man evtl. doch noch einen weiteren Versuch startet... Läuft die Zeit unerbittlich gegen mich.

        Aber danke für eure Sichtweisen, die ich verständlicher Weise auch nachvollziehen kann.

        Viele Grüße,
        Melilot

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